Was sind Backlinks? Definition, Arten und wie du sie aufbaust (2026)

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Was sind Backlinks - Definition und Arten

Ein Backlink ist ein Link von einer fremden Website, der auf eine Seite deiner eigenen Website zeigt. Sobald eine externe Seite auf deinen Inhalt verlinkt, gilt dieser Link aus deiner Sicht als Backlink. Man nennt ihn auch Rückverweis, eingehenden Link oder Inbound-Link. Drei Wörter, eine Sache. Für Suchmaschinen zählt er enorm: Backlinks gehören zu den stärksten Signalen überhaupt, wenn es darum geht, die Position einer Seite in den Suchergebnissen zu bestimmen.

Derselbe Link hat zwei Perspektiven. Aus Sicht der Seite, die verlinkt wird, ist es ein Backlink. Setzt deine eigene Seite einen Link nach außen, heißt er dort ausgehender Link. Gleicher Link, zwei Blickwinkel.

Ein Beispiel macht das klar. Verlinkt ein Marketing-Blog mit dem Ankertext „was sind Backlinks“ auf diesen Artikel, dann ist das ein Backlink zu dieser Seite. Der Blog selbst gewinnt dadurch nichts. Der Vorteil in Form von Vertrauen und Suchmaschinen-Autorität fließt zur verlinkten Seite, nicht zur Quelle.

Wichtig ist die Abgrenzung zu internen Links. Ein interner Link verbindet zwei Seiten innerhalb derselben Domain. Als Backlink zählen nur Verweise von fremden Websites. Trotzdem haben beide Linktypen ihren Zweck: Interne Links steuern, wie sich Autorität innerhalb deiner Seite verteilt, und helfen Google dabei, die Struktur deiner Website überhaupt zu verstehen. Backlinks dagegen bringen Autorität von außen herein. Erst sie machen aus einer Seite eine, der Google im Wettbewerb mit anderen vertraut.

Technisch besteht ein Backlink aus drei Teilen. Da ist die verlinkende Seite als Quelle, der sichtbare Ankertext als anklickbarer Brückentext und die Ziel-URL, auf die der Link zeigt. Oft kommt ein Attribut wie nofollow hinzu. Es sagt Suchmaschinen, wie sie mit dem Link umgehen sollen. Diese Bausteine entscheiden gemeinsam darüber, wie viel ein Backlink für deine Rankings wirklich wert ist.

Kurz zusammengefasst:

  • Ein Backlink kommt immer von einer anderen Domain.
  • Er funktioniert wie eine Empfehlung an Suchmaschinen.
  • Interne Links sind keine Backlinks, sie verbinden nur deine eigenen Seiten.
  • Die Qualität der verlinkenden Seite entscheidet über den Wert des Links.

Backlinks sind wichtig, weil Suchmaschinen sie als Vertrauensbeweis werten. Verlinkt eine angesehene Website auf deine Seite, signalisiert das Google, dass dein Inhalt glaubwürdig und empfehlenswert ist. Das Prinzip ist simpel. Je mehr hochwertige Backlinks eine Seite sammelt, desto stärker wird dieses Signal, und desto besser stehen die Chancen auf gute Rankings, gerade bei stark umkämpften Suchbegriffen, um die viele Anbieter gleichzeitig konkurrieren.

Backlinks gehören seit den Anfängen der Websuche zum Kern von Google. Der ursprüngliche PageRank-Algorithmus basierte genau auf einer Idee: Ein Link ist eine Stimme für eine andere Seite. Bis heute nennt Google Links als eines der zentralen Relevanzsignale. Das sind die wichtigsten Gründe, warum Backlinks weiterhin zählen:

  1. Sie sind ein zentraler Rankingfaktor. Google hat mehrfach bestätigt, dass Links zu den wichtigsten Signalen für die Bewertung einer Seite gehören. Ohne solides Linkprofil rankst du bei kompetitiven Keywords kaum vorne.
  2. Sie übertragen Autorität. Verlinkt eine starke Domain auf deine Seite, gibt sie einen Teil ihrer eigenen Autorität weiter. Man nennt das Linkjuice oder Link Equity. Es hebt das Ranking-Potenzial der verlinkten Seite.
  3. Sie bringen direkten Traffic. Ein Backlink von einer relevanten, gut besuchten Website schickt echte Besucher auf deine Seite, ganz unabhängig vom Ranking.
  4. Sie helfen Google beim Finden deiner Seiten. Folgt der Googlebot einem Link von einer anderen Domain, entdeckt und indexiert er deine Seiten oft deutlich schneller, als wenn er allein auf deine interne Verlinkung angewiesen wäre.
  5. Sie bauen thematische Autorität auf. Mehrere Backlinks von thematisch passenden Seiten zeigen Google, dass dein Inhalt in seinem Fachgebiet anerkannt ist. Das stützt Rankings über viele verwandte Suchanfragen hinweg.
  6. Sie zählen auch für die KI-Suche. Backlinks formen das Netz aus Verweisen, das KI-Suchsysteme für ihre Quellenangaben auswerten. Wer von autoritativen, relevanten Seiten verlinkt wird, taucht mit höherer Wahrscheinlichkeit in KI-Antworten und Übersichten mit KI auf.

Backlinks sind also kein SEO-Detail am Rande. Sie bilden das Fundament, auf dem Google entscheidet, wie viel Vertrauen eine Domain am Ende verdient.

Ein Bild hilft beim Verständnis. Stell dir Backlinks wie Empfehlungen unter Kollegen vor. Verweisen viele angesehene Fachleute auf dich, traut man dir mehr zu. Eine einzelne Empfehlung von einer respektierten Stimme wiegt dabei schwerer als ein ganzes Dutzend Verweise von Unbekannten, die niemand kennt. Genau so wertet Google Links. Herkunft schlägt Menge. Deshalb hat sich die Rolle von Backlinks über die Jahre verschoben. Früher ging es um Masse. Heute zählen Vertrauen, Relevanz und die Vielfalt der Quellen.

Nicht jeder Backlink gibt Ranking-Power weiter. Der Unterschied zwischen Dofollow und Nofollow entscheidet darüber, ob ein Link Autorität überträgt oder nicht. Diese beiden Typen solltest du sicher auseinanderhalten können, wenn du ernsthaft Linkaufbau betreibst.

Ein Dofollow-Backlink ist der Standardfall. Er trägt kein besonderes Attribut und sagt Suchmaschinen damit, dass sie dem Link folgen und PageRank von der verlinkenden Seite an die Zielseite weitergeben sollen. Genau diese Links beeinflussen Rankings direkt.

Ein Nofollow-Backlink trägt das Attribut `rel=“nofollow“`. Google führte es 2005 ein, um Kommentar-Spam einzudämmen. Ursprünglich wies es Suchmaschinen an, durch diesen Link keinen PageRank weiterzugeben. Doch seit September 2019 behandelt Google Nofollow nicht mehr als feste Anweisung, sondern nur noch als Hinweis, dem der Googlebot in manchen Fällen durchaus folgt und den er in seine Bewertung einbeziehen darf. Die Regel ist weicher geworden.

DofollowNofollow
Gibt Linkjuice weiter?JaNein (seit 2019 als Hinweis behandelt)
HTML-AttributKeines (Standard)rel=“nofollow“
Typische VerwendungRedaktionelle Links, Gastbeiträge, RessourcenseitenKommentare, bezahlte Links, nutzergenerierte Inhalte
Direkter SEO-WertHochNiedriger, wirkt eher indirekt

Es gibt zwei weitere Attribute für spezielle Fälle. `rel=“sponsored“` kennzeichnet bezahlte oder Affiliate-Links, `rel=“ugc“` markiert nutzergenerierte Inhalte. Beide wirken ähnlich wie Nofollow.

Ein natürliches Linkprofil enthält immer beide Typen. Besteht dein Profil fast nur aus Dofollow-Links von schwachen Quellen, wirkt das schnell manipuliert und kann eine manuelle Maßnahme von Google auslösen. Nofollow-Links bringen oft trotzdem viel. Reichweitenstarke Plattformen wie große soziale Netzwerke, Wikipedia oder Nachrichtenseiten schicken dir damit echten Traffic, auch ohne PageRank weiterzugeben.

Ein guter Backlink kommt von einer autoritativen, thematisch passenden Seite, nutzt einen sinnvollen Ankertext und steht mitten im redaktionellen Text. Ein einziger Link dieser Art bewegt mehr als dutzende schwache Verweise zusammen. Qualität schlägt Masse.

Infografik: Fünf Qualitätsfaktoren eines guten Backlinks - Autorität, Relevanz, Ankertext, Platzierung, Dofollow
Fünf Faktoren entscheiden über den SEO-Wert eines Backlinks.

Folgende Faktoren bestimmen den Wert eines Backlinks:

  • Autorität der Quelle. Ein Link von einer etablierten Domain wiegt schwerer als einer von einer neuen oder schwachen Seite. Zur Orientierung dienen Kennzahlen wie Domain Rating (0 bis 100) oder Domain Authority.
  • Thematische Relevanz. Ein Backlink von einer Seite zum gleichen Thema ist wertvoller als einer von einer fachfremden Domain. Verlinkt ein SEO-Blog auf deinen SEO-Artikel, dann erkennt Google darin die Empfehlung eines echten Fachkollegen, der vom Thema versteht.
  • Ankertext. Der sichtbare, anklickbare Text gibt Google Kontext, worum es auf der Zielseite geht. Ein beschreibender Ankertext liefert ein klares Relevanzsignal. Übertreibst du es mit immer demselben exakten Keyword, riskierst du eine Manipulationswertung.
  • Platzierung. Ein redaktioneller Link mitten im Text eines passenden Artikels zählt mehr als einer im Footer, in der Sidebar oder in einer Autorenbox. Natürlich eingebetteten Links vertraut Google stärker.
  • Vielfalt der Domains. Hundert Backlinks von zehn verschiedenen Domains wirken meist besser als hundert Links von einer einzigen Seite. Aussagekräftiger als die reine Linkanzahl ist deshalb die Zahl der einzelnen verweisenden Domains.
QualitätsfaktorWorauf du achten solltest
Autorität der QuelleHohes Domain Rating, etablierte und vertrauenswürdige Domain
Thematische RelevanzVerlinkende Seite behandelt dasselbe oder ein eng verwandtes Thema
AnkertextBeschreibend und natürlich, kein erzwungenes Exact-Match-Keyword
PlatzierungRedaktioneller Link im Fließtext, nicht in Footer oder Sidebar
Link-TypDofollow für direkte Ranking-Wirkung, Nofollow nur als Beimischung

Merke dir den einfachsten Grundsatz im Linkaufbau: Qualität schlägt Quantität. Ein starker, relevanter Link ist mehr wert als eine lange Liste belangloser Verweise. Achte beim Aufbau zuerst auf Relevanz und Autorität, dann entsteht ein Linkprofil, das langfristig trägt.

Backlinks unterscheiden sich danach, wie sie entstehen und wo sie stehen. Jede Art hat einen anderen SEO-Wert. Die Übersicht unten ordnet die wichtigsten Typen ein, von sehr wertvoll bis eher schwach.

Infografik: Arten von Backlinks von redaktionellem Link bis Kommentar-Link mit SEO-Wert
Die wichtigsten Backlink-Arten und ihr typischer SEO-Wert im Überblick.
Backlink-ArtBeschreibungTypischer Wert
Redaktioneller LinkEine fremde Seite verlinkt freiwillig auf deinen Inhalt, weil er nützlich istSehr hoch
GastbeitragDu schreibst einen Artikel für eine andere Website und platzierst darin einen LinkMittel bis hoch
BranchenverzeichnisEintrag in Verzeichnissen, Branchenbüchern oder Nischen-IndexenNiedrig bis mittel
RessourcenseiteLink von einer kuratierten Linksammlung oder Tipp-Seite deiner NischeMittel bis hoch
Forum und ProfilLink in einem Forenbeitrag oder im Profil einer CommunityNiedrig
Kommentar-LinkLink in einem Blog-Kommentar, meist nofollowNiedrig

Hier die einzelnen Arten im Detail, jeweils mit dem Kerngedanken auf einen Satz gebracht:

  • Redaktionelle Backlinks verdienst du dir natürlich, wenn eine andere Seite verlinkt, weil dein Inhalt wirklich hilft. Das ist der wertvollste Typ und genau die Art Link, die Google ausdrücklich bevorzugt.
  • Gastbeitrags-Backlinks stehen in Artikeln, die du für andere Websites schreibst. Auf relevanten, seriösen Seiten ist das legitim. Massenhaftes Gastposten allein für Links sieht Google jedoch kritisch.
  • Verzeichnis- und Zitations-Backlinks stammen aus Branchenbüchern und Eintragsseiten. Viel Autorität haben sie selten, doch für lokale Sichtbarkeit und die Marke sind sie nützlich.
  • Ressourcenseiten-Backlinks kommen von gepflegten Linksammlungen deiner Nische. Ein Link von einer guten, thematisch passenden Ressourcenseite ist wertvoll und beständig.
  • Forum- und Profil-Backlinks entstehen, wenn du in Diskussionen oder im Community-Profil verlinkst. Die meisten sind nofollow. Gezielten Traffic können sie trotzdem bringen.

Es lohnt sich, das eigene Linkprofil bewusst zu mischen. Ein gesundes Profil setzt klar auf redaktionelle Links und Gastbeiträge, ergänzt durch einige relevante Verzeichnisse und natürlich entstandene Forum-Erwähnungen. Wer nur auf einen Typ setzt, fällt schnell auf. Ein Profil aus hundert gleichartigen Verzeichnis-Links wirkt unnatürlich, während eine Mischung aus starken redaktionellen Links, einigen Gastbeiträgen und vereinzelten Erwähnungen genau das Muster zeigt, das bei echten, beliebten Seiten von selbst entsteht.

Hochwertige Backlinks baust du auf, indem du Inhalte schaffst, die andere freiwillig zitieren, und gezielt um relevante Links bittest. Seriöser Linkaufbau setzt auf White-Hat-Methoden statt auf gekaufte Massenlinks. Diese fünf Wege liefern langfristig die besten Ergebnisse.

  1. Linkable Assets erstellen. Baue Inhalte, die es wert sind, verlinkt zu werden: originale Studien, Statistiken, Vorlagen, Rechner oder umfassende Guides. Je nützlicher und einzigartiger dein Inhalt, desto eher verlinken andere von selbst darauf.
  2. Gastbeiträge schreiben. Verfasse fachlich starke Artikel für relevante Websites deiner Branche. Ein redaktioneller Link im Text bringt Autorität und neue Leser. Wichtig ist nur, dass die Seite thematisch passt und echtes Publikum hat.
  3. Broken Link Building. Suche auf fremden Seiten nach toten Links, erstelle einen passenden Ersatzinhalt und biete dem Betreiber an, den kaputten Link durch deinen zu ersetzen. Das gehört zu den effektivsten White-Hat-Methoden, weil es dem Seitenbetreiber direkt hilft.
  4. Digitale PR. Veröffentliche Daten, Geschichten oder Expertenmeinungen, die für Journalisten und Branchenmedien interessant sind. Gute digitale PR bringt Links von starken Nachrichten- und Fachseiten, die du sonst kaum erreichen würdest.
  5. Unverlinkte Markenerwähnungen einsammeln. Erwähnt eine Seite deine Marke, ohne zu verlinken, dann ist die Bitte um einen Link oft schnell erledigt. Der redaktionelle Wille ist ja da, es fehlt nur der Verweis.

Diese Methoden haben eines gemeinsam. Sie verdienen sich Links über echten Mehrwert. Genau das honoriert Google langfristig.

Ein Praxistipp für den Einstieg. Fang mit dem an, was du ohnehin hast. Liegt bei dir bereits guter Inhalt, der niemanden erreicht, dann bewirb ihn aktiv und weise relevante Seiten darauf hin. Hast du Daten oder Erfahrungswerte aus dem eigenen Geschäft, dann verpacke sie in eine kleine Auswertung. Solche eigenen Zahlen sind für andere Seiten interessant und werden gern zitiert. Geduld gehört dazu. Seriöser Linkaufbau wächst langsam, dafür stabil. Ein Profil, das über Monate organisch entsteht, übersteht Google-Updates deutlich besser als ein schnell zusammengekaufter Linkberg, der bei der nächsten Aktualisierung in sich zusammenfällt.

Vorsicht bei gekauften Backlinks. Das Kaufen von Links verstößt gegen die Spam-Richtlinien von Google. Bezahlte Links, die PageRank weitergeben, gelten als Linkschema und können zu einer manuellen Maßnahme oder einem Ranking-Verlust führen. Das Risiko trägt immer die Seite, die den Link erhält. Bezahlst du Inhalte oder Platzierungen tatsächlich, müssen diese Links mit `rel=“sponsored“` oder `rel=“nofollow“` gekennzeichnet sein. Verlass dich nicht auf gekaufte Massenlinks. Sie bauen kein stabiles Profil auf und schaden dir am Ende oft mehr, als sie nützen.

Deine bestehenden Backlinks findest du am schnellsten über ein Analyse-Tool, das verweisende Domains, Ankertext und Link-Typ anzeigt. So siehst du auf einen Blick, wer auf dich verlinkt und wie stark dein Linkprofil ist. Prüfe das regelmäßig. Eine wiederkehrende Analyse hilft dir, gute Quellen zu erkennen und schädliche Links früh zu finden, bevor sie deinem Ranking schaden.

Screenshot des kostenlosen Ahrefs Backlink Checker mit Eingabefeld und Backlink-Statistiken
Mit dem kostenlosen Ahrefs Backlink Checker prüfst du das Linkprofil einer Domain.

Diese Werkzeuge werden am häufigsten genutzt, um ein Linkprofil zu prüfen:

  • Google Search Console (kostenlos). Unter „Links“ und „Externe Links“ zeigt Google, welche Seiten auf dich verlinken und welche deiner Seiten die meisten Links erhalten. Der Umfang ist begrenzt. Dafür kommen die Daten direkt von Google und kosten nichts.
  • Spezialisierte Backlink-Tools. Umfassende Backlink-Indexe wie Ahrefs oder Semrush zeigen Domain Rating, Ankertext, Dofollow- und Nofollow-Status, neue und verlorene Links sowie potenziell schädliche Verweise.
  • LinkForce. Als Linkbuilding-Tool unterstützt dich LinkForce dabei, dein Linkprofil zu analysieren und gezielt neue, hochwertige Backlinks aufzubauen. Praktisch, wenn du Analyse und aktiven Linkaufbau in einem Workflow verbinden willst.

Beim Auswerten kommt es auf wenige zentrale Kennzahlen an. Die Tabelle unten erklärt, was die wichtigsten Metriken aussagen:

MetrikWas sie zeigt
Domain Rating / Domain AuthorityGeschätzte Stärke und Autorität einer Domain auf einer Skala von 0 bis 100
Verweisende DomainsAnzahl der einzelnen Websites, die mindestens einmal auf dich verlinken
Anzahl der BacklinksGesamtzahl aller einzelnen Links, auch mehrere von derselben Domain
Ankertext-VerteilungWelche Texte für Links auf dich genutzt werden, Hinweis auf Überoptimierung
Dofollow- und Nofollow-AnteilVerhältnis von Links, die Autorität weitergeben, zu reinen Hinweis-Links
Neue und verlorene LinksWie sich dein Linkprofil über die Zeit entwickelt

So liest du dein Linkprofil richtig. Schau zuerst auf die Zahl der verweisenden Domains, denn sie zeigt besser als die reine Linkanzahl, wie viele unterschiedliche Seiten dich tatsächlich empfehlen. Prüfe danach die Autorität dieser Domains und ihre thematische Nähe zu deinem Thema. Dann die Ankertexte. Wirken viele unnatürlich oder enthalten sie immer dasselbe exakte Keyword, ist das ein Warnzeichen. Ein einziger autoritativer, relevanter Link wiegt am Ende mehr als hundert schwache Verzeichnis-Einträge.

Wie viele Backlinks brauche ich, um zu ranken?

Es gibt keine feste Zahl. Wie viele Backlinks du brauchst, hängt vom Wettbewerb um den Suchbegriff, von der bestehenden Autorität deiner Seite und vor allem von der Qualität der Links ab. Ein hochwertiger Backlink von einer thematisch passenden Domain schlägt oft dutzende schwache Links. Ein praktischer Ansatz: Prüfe mit einem Analyse-Tool, wie viele verweisende Domains die Top-3-Seiten für dein Keyword haben, und arbeite dann Schritt für Schritt darauf hin. Einer nackten Zahl ohne Qualitätsfilter hinterherzulaufen bringt selten etwas.

Sind gekaufte Backlinks erlaubt?

Nein. Gekaufte Links, die PageRank weitergeben, verstoßen gegen die Spam-Richtlinien von Google und gelten als Linkschema. Sie können eine manuelle Maßnahme und einen Ranking-Verlust nach sich ziehen. Bezahlst du Platzierungen tatsächlich, müssen diese Links als `rel=“sponsored“` oder `rel=“nofollow“` gekennzeichnet werden. Statt Links zu kaufen, lohnt sich der seriöse Aufbau über Inhalte, Gastbeiträge und digitale PR weit mehr.

Was ist ein guter Backlink?

Ein guter Backlink stammt von einer autoritativen, thematisch relevanten Website, nutzt einen natürlichen Ankertext und steht als redaktioneller Link mitten im Text. Idealerweise ist es ein Dofollow-Link von einer Domain, die selbst Vertrauen genießt. Solche Links übertragen Autorität. Sie stärken dein Ranking nachhaltig.

Dofollow oder nofollow, was ist besser?

Für den direkten Ranking-Effekt sind Dofollow-Links besser, weil sie PageRank weitergeben. Trotzdem braucht ein gesundes Linkprofil auch Nofollow-Links. Sie bringen Traffic, lassen dein Profil natürlich wirken und werden seit der Umstellung 2019 von Google als Hinweis mitgewertet. Strebe also eine natürliche Mischung an, nicht ausschließlich Dofollow.

Was ist ein toxischer Backlink?

Ein toxischer Backlink ist ein Link von einer minderwertigen, spammigen oder manipulativen Seite, der deinem Ranking schaden kann. Typische Anzeichen sind Links aus Linkfarmen oder privaten Blog-Netzwerken, Links von völlig fachfremden Seiten, überoptimierte Exact-Match-Ankertexte und Links von Seiten, die nur zum Linkverkauf existieren. Analyse-Tools markieren solche Muster. In schweren Fällen reichst du über die Google Search Console eine Disavow-Datei ein, damit Google bestimmte Links ignoriert.

Was ist der Unterschied zwischen einem Backlink und einer verweisenden Domain?

Eine verweisende Domain ist eine Website, die mindestens einmal auf dich verlinkt. Ein Backlink ist jeder einzelne Link von dieser Domain. Eine Domain kann dir also zehn Backlinks geben, wenn sie von zehn verschiedenen Seiten aus verlinkt. Fürs Wachstum deines Linkprofils ist die Zahl der einzelnen verweisenden Domains meist die aussagekräftigere Kennzahl, weil sie zeigt, wie viele unterschiedliche Seiten dich empfehlen.