Preise

Instantly AI Preise 2026: Alle Tarife, Kosten und was sich geändert hat

Instantly: Tarife im Überblick

TarifMonatlichJährliche ZahlungEnthalten
Starter$85$76,50/Monat bei jährlicher Abrechnung ($918/Jahr)1.500 Instantly Credits/Monat, 1.000 hochgeladene Kontakte, 5.000 Sendungen/Monat, unbegrenzte E-Mail-Konten und Warmup
Scale$265$238/Monat bei jährlicher Abrechnung ($2.856/Jahr)10.000 Instantly Credits/Monat, 25.000 hochgeladene Kontakte, 125.000 Sendungen/Monat, unbegrenzte Teammitglieder
Agency$772$695/Monat bei jährlicher Abrechnung ($8.340/Jahr)45.000 Instantly Credits/Monat, 100.000 hochgeladene Kontakte, 500.000 Sendungen/Monat, Instantly Relay
EnterpriseIndividuellIndividuellIndividuelles Versand- und Kontaktvolumen, dedizierter Account Manager, privates Zustellnetzwerk
Instantly VIPIndividuell, kein öffentlicher PreisIndividuell, kein öffentlicher PreisDone-for-you-Setup von KI-Agenten, Domains und Kampagnen, dedizierter Account Manager und GTM Engineer

Preise geprüft am 20. Oktober 2026, Preisseite des Anbieters

Instantly AI Preise 2026: Alle Tarife, Kosten und was sich geändert hat, Beitragsbild

Was kostet Instantly aktuell?

Instantly kostet aktuell zwischen 85 und 772 US-Dollar pro Monat, je nachdem welchen Tarif man wählt. Enterprise-Kunden zahlen einen individuellen Preis, der nicht öffentlich einsehbar ist. Stand: 20.10.2026, geprüft direkt auf instantly.ai/pricing.

Balkendiagramm der Instantly Tarife Starter, Scale und Agency mit monatlichem und jährlichem Preis in US-Dollar.
Scale ist mit 265 US-Dollar monatlich oder 238 US-Dollar jährlich der mittlere der drei preislich fixen Tarife.

Bei jährlicher statt monatlicher Abrechnung sinkt der Preis bei jedem Tarif um rund 10 Prozent. Alle Preise stehen nur in US-Dollar, eine lokalisierte EUR-Preisliste bietet Instantly nicht an. Deutsche Kunden zahlen deshalb den Dollarbetrag zum jeweiligen Wechselkurs ihrer Zahlungsmethode, und zwar inklusive der üblichen Auslandseinsatzgebühr, die viele Kreditkarten und Geschäftskonten bei Fremdwährungsabbuchungen zusätzlich berechnen.

Die folgende Tabelle liefert den schnellen Überblick. Details zu Versandvolumen, Kontaktlimits und enthaltenen Funktionen folgen weiter unten im Artikel.

TarifMonatlichJährlich (pro Monat)Am besten für
Starter85 $76,50 $Solo-Gründer, erste Kampagnen
Scale265 $238 $Wachsende Teams, meistgewählter Tarif
Agency772 $695 $Agenturen mit hohem Versandvolumen
EnterpriseindividuellindividuellGroße Unternehmen mit Sonderanforderungen

Was ist Instantly AI?

Instantly ist eine KI-gestützte Outreach-Plattform für Kaltakquise-E-Mails, die Lead-Datenbank, Versandinfrastruktur und KI-Agenten in einem Tool zusammenführt. Ursprünglich als reines Cold-Email-Tool gestartet, hat sich Instantly zu einer kompletten Vertriebsplattform für B2B-Outbound entwickelt. Genau dieser Funktionsumfang erklärt, warum die Tarife heute als Gesamtpakete und nicht mehr als einzelne Zusatzprodukte verkauft werden.

Drei Fähigkeiten bestimmen, wofür man bei Instantly tatsächlich bezahlt:

  • Eine Lead-Datenbank mit über 450 Millionen B2B-Kontakten inklusive Waterfall-Anreicherung von Arbeits-E-Mail-Adressen über mehrere Anbieter hinweg.
  • E-Mail-Versand mit unbegrenzten verbundenen Postfächern, automatischem Warm-up und Schutz der Zustellbarkeit (Reputation Protection, Bounce Detection).
  • KI-Agenten, darunter ein Sales Agent, ein Partnership Agent und ein Voice Agent, die Teile der Kampagnensteuerung automatisiert übernehmen.

Für Teams, die neben der reinen Kaltakquise auch strukturiertes Linkbuilding-Outreach betreiben, lohnt sich ein Blick auf spezialisierte Tools wie LinkForce, die auf Backlink-Akquise statt auf Vertriebs-E-Mails zugeschnitten sind.

In der Praxis positioniert sich Instantly damit nicht mehr nur als Versandwerkzeug, sondern als zentrale Plattform für den gesamten Outbound-Prozess: von der Lead-Suche über die Kontaktaufnahme bis zur Qualifizierung von Antworten durch KI-Agenten. Diese Bündelung ist auch der Grund, warum die Tarife inzwischen nach Gesamtvolumen und nicht mehr nach einzelnen Funktionsmodulen gestaffelt sind.

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Das Preismodell hat sich geändert: altes vs. neues System

Im Oktober 2026 hat Instantly sein Preismodell grundlegend umgestellt. Aus mehreren getrennten Abos pro Produktlinie wurden vier einheitliche All-in-one-Tarife. Ein Blick auf die Pricing-Seite von vor diesem Zeitpunkt oder auf einen älteren Artikel zeigt deshalb ein Preissystem, das es in dieser Form nicht mehr gibt.

Das alte Preismodell, wie es zuletzt am 12. September 2026 auf Instantlys eigener Pricing-Seite und im Help Center dokumentiert war, bestand aus getrennten Abos: Outreach kostete je nach Tarif zwischen 47 und 358 US-Dollar, Instantly Credits zwischen 9 und über 197 US-Dollar, und ein separates CRM-Modul 47 oder 97 US-Dollar. Zusätzlich ließ sich ein Bundle aus allen drei Produktlinien buchen, wenn man alles zusammen wollte. Dieses alte System ist mit der Umstellung im Oktober 2026 vollständig abgelöst worden und wird hier nur zur Einordnung genannt, nicht als aktuell gültiger Preis.

Vorher und nachher im Überblick:

  • Vorher: getrennte Abos für Outreach, Credits und CRM, die man einzeln oder als Bundle kaufen musste.
  • Vorher: mehrere Tarifnamen pro Produktlinie (etwa Growth, Hypergrowth, Light Speed für Outreach), dazu eigene Preisleitern für Credits und CRM.
  • Nachher: vier einheitliche Tarife (Starter, Scale, Agency, Enterprise), die Versand, Lead-Datenbank, KI-Agenten und ein monatliches Credits-Kontingent in einem Preis bündeln.
  • Nachher: ein einziger Preis pro Tarif statt drei einzeln zusammenzurechnender Produktpreise.

Dieser Wechsel wurde am 20.10.2026 live auf instantly.ai/pricing geprüft und bestätigt. Instantly hat sein Preismodell in der Vergangenheit bereits mehrfach angepasst, es ist also nicht ausgeschlossen, dass sich die hier genannten Zahlen zu einem späteren Zeitpunkt erneut ändern.

Die Instantly-Preispläne im Detail: Starter, Scale, Agency, Enterprise

Screenshot der offiziellen Instantly Preisseite mit den vier Tarifen Starter, Scale, Agency und Enterprise.
Die aktuellen Instantly Tarife auf instantly.ai/pricing, Ansicht bei jährlicher Zahlung. (Quelle: Instantly)

Instantly bietet vier Tarife an, die sich vor allem im enthaltenen Versandvolumen, der Zahl hochgeladener Kontakte und dem monatlichen Credits-Kontingent unterscheiden. Alle vier Tarife enthalten unbegrenzte E-Mail-Konten samt Warm-up, die KI-Agenten und Zugriff auf die Lead-Datenbank, nur die Mengen skalieren nach oben.

Das Grundprinzip hinter der Staffelung ist einfach: Das Funktionsset bleibt über alle Tarife hinweg weitgehend identisch, nur Agency und Enterprise bekommen zusätzliche Infrastruktur- beziehungsweise Betreuungsleistungen dazu. Der Vergleich zwischen Starter und Scale oder zwischen Scale und Agency zeigt also vor allem höhere Mengenlimits, nicht ein grundlegend anderes Produkt. Das macht die Tarifwahl in der Praxis vor allem zu einer Frage des tatsächlichen Versandvolumens und der Teamgröße, weniger zu einer Frage, welche Funktion man unbedingt braucht.

TarifMonatlichJährlich (pro Monat)Credits/MonatHochgeladene KontakteSends/MonatProspects/Monat
Starter85 $76,50 $1.5001.0005.0001.000
Scale265 $238 $10.00025.000125.00025.000
Agency772 $695 $45.000100.000500.000100.000
Enterpriseindividuellindividuellindividuellindividuellindividuellindividuell

Starter im Detail

85 US-Dollar pro Monat, oder 76,50 US-Dollar bei jährlicher Abrechnung: Das kostet der Starter-Tarif, der sich an Solo-Gründer und Freelancer richtet, die ihre ersten Kampagnen aufsetzen. Enthalten sind 1.500 Instantly Credits pro Monat, Zugriff auf die Datenbank mit über 450 Millionen B2B-Leads samt Waterfall-Anreicherung über fünf oder mehr Anbieter sowie bis zu 1.000 hochgeladene Kontakte.

  • 5.000 Sends pro Monat, bis zu 1.000 Prospects pro Monat.
  • Unbegrenzte E-Mail-Konten mit automatischem Warm-up.
  • Neun KI-Agenten, darunter Sales Agent, Partnership Agent und Voice Agent.
  • Erweiterte Sequenzen, Zeitplanung und Analytics, Reputation Protection und Bounce Detection.
  • MCP-Anbindung für Claude und ChatGPT.

Für eine Einzelperson oder ein sehr kleines Team, das gerade erst mit systematischer Kaltakquise beginnt, deckt Starter in der Regel den kompletten Bedarf ab. Die Grenze von 5.000 Sends und 1.000 Prospects pro Monat reicht für mehrere parallele Kampagnen mit moderatem Volumen, wird aber schnell eng, sobald mehrere Personen gleichzeitig über denselben Account versenden oder die Kontaktliste deutlich wächst. In diesem Fall lohnt sich der Blick auf Scale, bevor man versucht, mit Zusatzpaketen am Starter-Tarif vorbeizukommen, denn Zusatzpakete für Credits sind auf Starter ohnehin nicht buchbar.

Scale im Detail

Auf der Instantly-Pricing-Seite trägt Scale das Label "Most Popular": 265 US-Dollar pro Monat, oder 238 US-Dollar bei jährlicher Abrechnung. Der Tarif richtet sich an wachsende Teams, enthält alles aus Starter und skaliert deutlich nach oben.

  • 10.000 Instantly Credits pro Monat, bis zu 25.000 hochgeladene Kontakte.
  • 125.000 Sends pro Monat, bis zu 25.000 Prospects pro Monat.
  • Unbegrenzte Teammitglieder und erweitertes Warm-up.
  • Unibox, globale Blockliste, A/Z-Testing.
  • API, Webhooks und Integrationen, priorisierter Support.

Die Kennzeichnung als meistgewählter Tarif deckt sich mit dem Sprung in den Limits. Scale bietet das 25-fache Versandvolumen von Starter für etwa das Dreifache des Preises, was ihn rechnerisch effizienter macht, sobald ein Team über die erste Testphase hinaus ist. Die unbegrenzten Teammitglieder sind besonders für kleine Vertriebsteams relevant, die mehrere Personen gleichzeitig über dieselben Kampagnen und denselben Posteingang (Unibox) arbeiten lassen wollen, ohne für jeden zusätzlichen Platz draufzuzahlen.

Agency im Detail

Für Agenturen mit hohem Versandvolumen und eigenem Infrastrukturbedarf ist Agency gedacht, für 772 US-Dollar pro Monat oder 695 US-Dollar bei jährlicher Abrechnung. Enthalten ist alles aus Scale, zusätzlich deutlich höhere Mengenlimits.

  • 45.000 Instantly Credits pro Monat, bis zu 100.000 hochgeladene Kontakte.
  • 500.000 Sends pro Monat, bis zu 100.000 Prospects pro Monat.
  • Unbegrenzte E-Mail-Konten.
  • Instantly Relay als zusätzliche Infrastrukturkomponente.

Mit 500.000 Sends pro Monat liegt die Obergrenze hundertmal so hoch wie bei Starter. Das macht den Tarif für Einzelpersonen oder kleine Teams in aller Regel unwirtschaftlich, liefert Agenturen mit mehreren parallelen Mandaten aber genau die Mengen, die im Alltag gebraucht werden. Agency ist damit klar auf Teams zugeschnitten, die Kaltakquise-Kampagnen für mehrere Kunden gleichzeitig betreiben und entsprechend hohe Gesamtvolumen über viele Postfächer verteilen müssen.

Enterprise im Detail

Enterprise hat keinen veröffentlichten Preis, Instantly bewirbt ihn ausschließlich als "Custom, individuell nach Anforderung". Interessenten müssen einen Termin über "Book a Call" vereinbaren, um ein Angebot zu erhalten.

  • Individuelles Credits-Kontingent nach Bedarf.
  • Alles aus Agency, zusätzlich individuell verhandelbares E-Mail- und Kontaktvolumen.
  • Dedizierter Account Manager.
  • Privates Deliverability-Netzwerk für höhere Zustellraten bei großem Versandvolumen.

Ohne Preisliste lässt sich im Vorfeld nicht seriös abschätzen, ab welchem Versandvolumen sich der Wechsel von Agency auf Enterprise finanziell lohnt. In der Praxis dürfte dieser Tarif vor allem für Unternehmen relevant sein, die entweder deutlich über die Agency-Limits hinaus versenden oder aus Compliance- beziehungsweise Zustellbarkeitsgründen ein eigenes, dediziertes Netzwerk benötigen, statt sich die Infrastruktur mit anderen Kunden zu teilen.

Monatlich oder jährlich zahlen? Der Rabatt im Überblick

Die jährliche Abrechnung spart bei allen Tarifen rund 10 Prozent gegenüber der monatlichen Zahlung. In absoluten Zahlen reicht die Ersparnis von gut 100 US-Dollar bei Starter bis über 900 US-Dollar bei Agency im Jahr.

TarifJahrespreis bei monatlicher ZahlungJahrespreis bei jährlicher AbrechnungErsparnis pro Jahr
Starter1.020 $918 $102 $
Scale3.180 $2.856 $324 $
Agency9.264 $8.340 $924 $

Für alle, die Instantly länger als ein paar Monate nutzen wollen, lohnt sich die jährliche Abrechnung, weil sich die Ersparnis bereits im ersten Jahr auszahlt. Für sehr kurze Testphasen oder bei unsicherem Bedarf bleibt die monatliche Zahlung dagegen die flexiblere Option, auch wenn sie etwas teurer ist.

Wichtig für die Budgetplanung: Die jährliche Abrechnung bedeutet in der Regel eine Vorauszahlung des gesamten Jahresbetrags in einer Summe statt zwölf einzelner Abbuchungen. Für ein deutsches Unternehmen oder eine Agentur, die ihre Liquidität eng plant, kann das ein relevanter Unterschied sein, auch wenn der Rabatt selbst attraktiv bleibt. Bei verbleibender Unsicherheit, welcher Tarif langfristig passt, bieten sich die ersten Monate zur monatlichen Zahlung an. Der Wechsel auf die jährliche Abrechnung folgt dann erst nach der Testphase, sobald das tatsächliche Versandvolumen feststeht.

Instantly Credits: Was im Kontingent steckt und was ein Zusatzpaket kostet

Jeder Tarif enthält ein monatliches Credits-Kontingent, das für die datenintensiven Funktionen der Plattform verbraucht wird, etwa die Lead-Anreicherung aus der B2B-Datenbank und die Nutzung der KI-Agenten. Reicht das Kontingent des eigenen Tarifs nicht aus, lässt sich ein Zusatzpaket mit 50.000 zusätzlichen Credits für 425 US-Dollar pro Monat buchen.

Das Kontingent unterscheidet sich stark nach Tarif: Starter enthält 1.500 Credits pro Monat, Scale 10.000 und Agency 45.000. Enterprise-Kunden erhalten ein individuell festgelegtes Kontingent. Credits werden typischerweise für folgende Aktionen verbraucht:

  • Anreicherung von Leads aus der 450-Millionen-Kontakte-Datenbank, etwa das Auflösen von Arbeits-E-Mail-Adressen per Waterfall-Enrichment.
  • Nutzung der KI-Agenten für Aufgaben wie automatisierte Antworten oder Kampagnensteuerung.
  • Weitere datenbankgestützte Funktionen innerhalb der Plattform.

Das Zusatzpaket mit 50.000 Credits für 425 US-Dollar pro Monat ist ausschließlich für Scale- und Agency-Kunden verfügbar, nicht für Starter. Bei wiederholtem Anstoßen ans Kontingent lohnt sich eher ein höherer Tarif als der reine Zukauf von Zusatzpaketen, da dort pro Credit meist ein günstigeres Verhältnis zum Gesamtpreis entsteht.

Wie viele Credits eine einzelne Aktion genau kostet, veröffentlicht Instantly nicht in einer festen, allgemeinen Tabelle, die sich hier seriös zitieren ließe. Sinnvoll ist deshalb, zunächst mit dem jeweiligen Grundkontingent zu arbeiten und erst bei wiederholtem Engpass über ein Zusatzpaket oder einen höheren Tarif nachzudenken, statt den Verbrauch im Vorfeld exakt kalkulieren zu wollen.

Was im Preis nicht enthalten ist

Der Abo-Preis deckt nur die Software ab, nicht jede Infrastruktur, die für erfolgreiches Cold-Email-Outreach nötig ist. Bei großem Versandvolumen über Instantly kommen deshalb zusätzliche, separat abgerechnete Kosten außerhalb des Abos hinzu.

Zu den Kostenpunkten, die typischerweise nicht im Abo-Preis enthalten sind, gehören:

  • Eigene Versanddomains, die zusätzlich zur Hauptdomain für den Kaltakquise-Versand registriert und verwaltet werden.
  • Vorab aufgewärmte Postfächer beziehungsweise der laufende Aufwand für das Warm-up zusätzlicher E-Mail-Konten.
  • E-Mail-Verifizierungsdienste, die über die in Instantly integrierten Funktionen hinausgehen.

Für diese Kostenpunkte lässt sich aktuell keine verlässliche, aktuelle Zahl aus einer Primärquelle nennen. Die genauen Beträge hängen stark vom gewählten Domain-Anbieter, der Zahl benötigter Postfächer und dem individuellen Versandvolumen ab und sollten bei der Budgetplanung separat einkalkuliert werden, statt fälschlich im Instantly-Abopreis vermutet zu werden.

Gerade für deutsche Unternehmen, die zum ersten Mal professionelle Kaltakquise aufsetzen, ist diese Trennung wichtig: Das Instantly-Abo selbst ist nur ein Teil des Gesamtbudgets. Realistische Kalkulation heißt deshalb, vor dem Start mehrere Angebote für Versanddomains und E-Mail-Verifizierung einzuholen, statt sich allein auf den beworbenen Tarifpreis zu verlassen.

Instantly VIP: Der Done-for-you-Service

Instantly VIP ist ein individuell bepreister Full-Service, bei dem Instantly die Einrichtung von KI Sales Agent, Domains, Konten und Kampagnen für den Kunden übernimmt. Es gibt dafür keinen öffentlichen Preis, weder auf der Pricing-Seite noch an anderer Stelle der Website.

VIP richtet sich an Unternehmen, die Outreach nicht selbst aufbauen, sondern vollständig auslagern wollen. Enthalten sind laut Instantly:

  • Komplettes Setup von KI Sales Agent, Domains und E-Mail-Konten durch das Instantly-Team.
  • Aufbau und Betreuung der eigentlichen Kampagnen.
  • Ein dedizierter Account Manager und ein dedizierter GTM Engineer.
  • Ein gemeinsamer Slack-Kanal sowie laufender Support und Skalierungsbegleitung.

Eine seriöse Schätzung ist damit nicht möglich, da kein Preis veröffentlicht ist. Interessenten müssen Instantly direkt kontaktieren, um ein individuelles Angebot zu erhalten.

VIP unterscheidet sich damit grundlegend von den vier Standardtarifen: Während Starter, Scale, Agency und selbst Enterprise im Kern Software-Abos mit Selbstbedienung sind, ist VIP ein Dienstleistungspaket, bei dem das Instantly-Team operativ mitarbeitet. Für Unternehmen ohne eigenes Outbound-Team kann das den Einstieg erleichtern, ersetzt aber nicht die Entscheidung für einen der vier Softwaretarife, sondern kommt als zusätzliche Betreuungsebene dazu.

Für wen sich Instantly lohnt und für wen nicht

Instantly lohnt sich vor allem für Teams, die regelmäßig und in größerem Umfang Kaltakquise per E-Mail betreiben und dafür eine integrierte Lösung aus Lead-Datenbank, Versand und KI-Unterstützung suchen. Weniger geeignet ist es für Nutzer, die nur gelegentlich einzelne E-Mails versenden oder primär andere Kanäle wie Linkbuilding-Outreach oder Social Selling bedienen.

Die Preisgestaltung ist volumenbasiert, nicht pro Sitzplatz: Ein Team mit fünf Personen zahlt auf einem bestimmten Tarif denselben Preis wie ein Team mit fünfzig Personen, solange das Versandvolumen innerhalb der Tarifgrenzen bleibt. Das macht Instantly für wachsende Teams attraktiver als klassische Pro-Nutzer-Modelle, kann sich für sehr kleine Teams mit geringem Volumen aber auch als überdimensioniert erweisen.

  • Gut geeignet für: Solo-Gründer und kleine Vertriebsteams mit regelmäßigem Kaltakquise-Bedarf (Starter), wachsende Teams mit mehreren Kampagnen gleichzeitig (Scale), Agenturen mit hohem Versandvolumen für mehrere Kunden (Agency), große Unternehmen mit speziellen Anforderungen an Infrastruktur und Betreuung (Enterprise).
  • Weniger geeignet für: Nutzer mit nur sehr geringem, unregelmäßigem Versandbedarf, bei denen die Fixkosten im Verhältnis zum Nutzen hoch ausfallen, sowie für Teams, deren Schwerpunkt auf anderen Outreach-Formen als Kaltakquise-E-Mail liegt, etwa klassischem Linkbuilding, wofür spezialisierte Tools wie LinkForce oft passender sind.

Bleiben die eigenen Versandmengen regelmäßig im unteren Bereich eines Tarifs oder sogar darunter, lohnt sich vor dem Abschluss ein genauer Blick, ob der nächstkleinere Tarif ausreicht, statt automatisch den beliebtesten Tarif zu wählen.

Für deutsche Käufer kommt noch ein praktischer Punkt hinzu: Die Abrechnung erfolgt ausschließlich in US-Dollar, weshalb vor Vertragsschluss geklärt werden sollte, wie die eigene Buchhaltung mit einer Rechnung eines US-Anbieters umgeht, insbesondere bei der umsatzsteuerlichen Behandlung von B2B-Leistungsbezügen aus Drittstaaten. Das ist kein Instantly-spezifisches Problem, betrifft aber jedes Unternehmen, das erstmals ein US-Tool auf monatlicher oder jährlicher Basis abonniert, und sollte vorab mit der eigenen Steuerberatung geklärt werden.

Instantly Preise: Häufige Fragen

Gibt es eine kostenlose Testversion? Ja, auf jedem der drei zahlungspflichtigen Haupttarife (Starter, Scale, Agency) steht ein Call-to-Action für eine kostenlose 14-tägige Testversion zur Verfügung. Für Enterprise gibt es keine eigene Testversion, hier läuft der Einstieg über das individuelle Gespräch.

Wird pro Benutzer abgerechnet? Nein, Instantly berechnet volumenbasiert und nicht pro Benutzer. Es werden auf keinem Tarif Sitzplatz- oder Nutzerlimits genannt, ein Team mit fünf oder mit fünfzig Personen zahlt also denselben Preis für denselben Tarif, solange das Versandvolumen innerhalb der jeweiligen Tarifgrenzen bleibt.

Was passiert, wenn ich mein Limit überschreite? Wird das monatliche Credits-Kontingent aufgebraucht, lässt sich bei Scale- und Agency-Kunden ein Zusatzpaket mit 50.000 Credits für 425 US-Dollar pro Monat hinzubuchen. Bei den Versand- und Kontaktlimits empfiehlt sich stattdessen ein Upgrade auf den nächsthöheren Tarif, da sich diese Obergrenzen nicht einfach gegen Aufpreis erweitern lassen.

Lohnt sich die jährliche Abrechnung? In den meisten Fällen ja, da sie bei allen Tarifen rund 10 Prozent gegenüber der monatlichen Zahlung spart, konkret 102 US-Dollar pro Jahr bei Starter, 324 US-Dollar bei Scale und 924 US-Dollar bei Agency. Bei verbleibender Unsicherheit beim benötigten Tarif lässt sich trotzdem erst monatlich starten, der Wechsel folgt später.

Was ist der günstigste Einstiegspunkt bei Instantly? Der günstigste zahlungspflichtige Tarif ist Starter für 85 US-Dollar pro Monat beziehungsweise 76,50 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Abrechnung. Ein kostenloses Dauerkonto ohne Zahlung bietet Instantly nicht an, lediglich die 14-tägige Testversion.

Lässt sich der Enterprise-Preis verhandeln? Instantly nennt für Enterprise keinen Listenpreis, sondern verweist auf ein individuelles Gespräch über "Book a Call". Die genauen Konditionen hängen vom jeweiligen Bedarf des Unternehmens ab, etwa vom benötigten Versandvolumen und den Anforderungen an das private Deliverability-Netzwerk.

Was ist Instantly VIP genau? Instantly VIP ist ein separater, individuell bepreister Done-for-you-Service, bei dem Instantly Kampagnen, Domains und Konten für den Kunden einrichtet und begleitet. Für VIP gibt es keinen öffentlichen Preis, Interessenten müssen Instantly direkt für ein individuelles Angebot kontaktieren.

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